Goldene Regeln für Redner (2)

Reden Sie frei!

2. Reden Sie immer frei! Sie sollten keine Hilfsmittel wie Zettel oder die eigene Powerpointpräsentation benötigen. Das freie Reden verbessert die Möglichkeiten der Körpersprache und der Präsenz im Raum (Zugehen auf Teilnehmer u.ä.).
Hinterlegen Sie einen Ablaufplan an leicht zugänglicher Stelle als Notanker, wenn Sie tatsächlich einmal nicht weiter wissen. Sie werden ihn wahrscheinlich nie brauchen.
Memorieren Sie Ihre Rede, aber nur dem Ablauf nach. Auswendig gelernte Sätze klingen äußerst steif.
Bereits die Antike benutzte etwa die Methode, sich die Rede etwa anhand des Ganges durch ein Haus (einen Palast) zu merken. Die Einleitung stellt man sich beispielsweise als freundliche Begrüßung im Hausflur vor. Bei einem Bericht zum Beispiel über den Stand des firmeneigenen Marketing kann dann ein mentaler Gang in die Küche unternommen werden, wo die gegenwärtigen Marketingmaßnahmen lokalisiert sind. Im Keller findet man frühere Marketingversuche und deren Ergebnisse. Im Wohnzimmer findet sich Ihr Markt und Ihre Zielgruppe wieder. In der Abstellkammer die Bemühungen der Konkurrenz und so weiter. Merken Sie sich nur den Weg, der Rest kommt von selbst zu Ihnen.

Harry Rowohlt liest in Würzburg

Und wir waren dabei.

Der 65 jährige Künstler, Kolumnist und Übersetzer Harry Rowohlt trat heute im Saalbau Luisengarten in Würzburg auf. Er las aus aktuellen Übersetzungen und erzählte Unterhaltsames aus einem ereignisreichem Leben.

Entgegen den Presseberichten (krankheitsbedingter Alkoholverzicht, Polyneuropathie) und seinen eigenen Beteuerungen (Schnupfen, Sprachfehler dank neuer Brücke) wirkte Rowohlt frisch und aufgeräumt. Das sonst eher reservierte Würzburger Publikum schmunzelte und lachte an diesem Abend viel. Rowohlt hat sein Publikum aber auch meisterhaft im Griff. Sympathische Alltagsgeschichten wechseln mit wohldosiertem Witz, Sprachkostbarkeiten und Gedichten. Man merkt die Bühnen- und Leseerfahrung. Ein perfektes auf Wirkung konzipiertes Programm eines Künstlers, der die Nähe zum Publikum sucht und auch in den Pausen ansprechbar und freundlich ist. Ein intelligentes Programm, welches den an der deutschen Literatur Interessierten oft vergnügt und dem Sprachliebhaber viel Material bietet. Trotz eindeutiger politischer und intellektueller Vorlieben bleibt Rowohlt stets politisch korrekt und entlässt sein Publikum so in einer angenehmen, heiteren Stimmung.

Die Veranstaltung dauerte Alles in Allem dreieinhalb Stunden, die wie im Fluge vergingen. Fazit: Harry Rowohlt ist sein Geld allemal wert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Rowohlt

http://www.harryrowohlt.com

Goldene Regeln für Redner (1)

So werden Sie ein begeisternder Redner

1.  Planen Sie eine begeisternde Eröffnung, einen zielführenden Hauptteil und einen Schluss mit Aufforderungscharakter!

Die Eröffnung soll nicht länger als drei oder vier Minuten sein. Die Zuhörer entscheiden in den ersten Minuten, ob sie lieber auf Ihrem Smartphone surfen, oder Ihnen zuhören. Daher unternehmen Sie Alles, was nötig ist, das Publikum auf Ihre Seite zu ziehen. Seien Sie provokativ, seien Sie lustig, nutzen Sie spannende Medien… auf keinen Fall sollten Sie sich für die Mängel der Technik oder Ihre eigenen Schwächen auslassen. Begeistern Sie!

Der Hauptteil nimmt etwa 90 % Ihres Vortrages ein. Hier sollten Sie, klar gegliedert, bis zu maximal zehn Unterpunkte (siehe Moses) aufnehmen. Jeder Unterpunkt muss mit Fakten belegt, mit Beispielen angereichert und mit eigenen Erlebnissen und Geschichten unterhaltsam ausgemalt werden. Achten Sie stets darauf, dass Ihre Argumentationslinie nie die Lebens- und Arbeitsrealität der Zuhörer verlässt.

Beenden Sie einen Vortrag nie mit dem Diskussions-, beziehungsweise Frage- und Antwortteil! Die Gefahr der Zerfaserung und Verwässerung Ihrer Botschaft ist zu groß. Heben Sie sich Ihre Zusammenfassung und die Schlussworte bis zum definitiven Ende auf.

Der Schlussteil sollte wiederum nicht länger, als drei oder vier Minuten sein. Nach der kurzen Zusammenfassung sollten Sie eine klar formulierte und stark vorgetragene Handlungsaufforderung stellen. Sagen Sie dem Publikum, was Sie von ihm an Veränderungen erwarten und wie sie das Gehörte in Ihre Arbeit integrieren sollten!

Wer das liest wird doof

Jedenfalls wird man – angeblich – auch nicht klüger davon, außer man zweifelt gleich einmal – und ganz grundsätzlich – alles noch Folgende an.

So in etwa könnte man den glänzend geschriebenen Essay von Martin Korte zusammenfassen, der am 30. April 2010 im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter der Überschrift „Was soll nur aus unseren Gehirnen werden?“ erschien.

Der Neurobiologe Korte beschäftigt sich darin mit neuesten Untersuchungsergebnissen aus den USA, mittels derer nachgewiesen wurde, wie und auf welche Weise die Benutzung des Internets sich auf das menschliche Gehirn auswirkt. Kortes Überlegungen stimmen zumindest sehr nachdenklich.

Nicht dass, sondern wie sich das Gehirn auf die veränderten Anforderungen des „Surfens“ einstellt, erzeugt Gänsehaut. Es sind offenbar vor allem die Hirnregionen, die für die strategischen Entscheidungen und längerfristigen Planungen zuständig sind, die weniger gefordert werden – während der unselige Trend zum „Multitasking“ Aufmerksamkeitsdefizite fördert und Konzentrations- und Kommunikationsfähigkeiten verkümmern lässt. Laut Korte könnte all dies dazu führen, dass verstärkte Internetnutzung einen asozialen Isolationstrieb erzeugt. Auch die Auswirkungen auf die menschliche Intelligenz erscheinen nicht unbedingt positiv.

Um diesen Tendenzen entgegensteuern zu können, sind natürlich noch weitere Tests und Untersuchungen nötig. Vorerst hilft es aber anscheinend, wenn man dem Informationsüberfluss mit kritischen Zweifeln begegnet: Nicht nur die Leber, auch das Gehirn wächst mit den Aufgaben, die zu bewältigen sind. Für Korte sind Zweifel und Kreativität nicht nur zwei „wunderbar sympathische Tätigkeiten unserer Gehirne“, sonder auch „wichtiger denn je“.

Um also vorbeugend der Behauptung in der Überschrift dieser kleinen Polemik entgegenzuwirken, müssen Sie – die Sie das Ganze ja im Internet lesen – die paradoxe Leistung vollbringen, gleichzeitig den Inhalt aufzunehmen und in Zweifel zu ziehen.

Daran nicht zu verzweifeln ist die Hausaufgabe bis morgen.

Herrmann Ibendorf

www.temporamores.de

Formatkrieg statt Softwareinnovation

Wer die heutigen Artikel „Apple vs. Adobe – Die späte Rache des Steve Jobs“, aus der Zeit online und „Tablet-PC – Hewlett Packard schlägt Microsoft das Fenster zu“ aus Spiegel Online liest, erkennt, dass ein äußerst harter Verdrängungskampf um die Vorherrschaft auf dem Computermarkt und insbesondere auf dem Markt der mobilen Kleingeräte entbrannt ist.
Den Kunden freut es, da die Preise der Geräte so mittelfristig sicher nicht steigen. Aber kann sich auch der Bildungsinteressierte über neue Inhalte und Formate freuen? Leider eher nicht. Die IT Giganten versuchen den Nutzer auf Ihre Plattformen und Inhalte festzulegen und geben so innovativen kleineren Firmen wenig Spielraum.
Gerade von diesen kleinen Firmen ohne starre Strukturen und mit hoher kreativer Energie geht aber die Hoffnung auf Neuerungen aus. Seit Jahrzehnten hat es kaum Fortschritte in praktikabler Lern- und Bildungssoftware gegeben. Warum ist das so? Warum gibt es keinen Weltkonzern, der seine Millionen mit modernen Bildungsprodukten verdient? Hier muss die Hoffnung auf die Globalisierung und das Netz gesetzt werden. Vielleicht wird ja gerade in einem indischen Hinterhofbetrieb oder in einem afrikanischen Dorf die Software der Zukunft erfunden. Zu wünschen wäre es, damit wir wieder mehr echte Innovationen zu sehen bekommen und weniger nutzlosen Formatwirtschaftskrieg.

Eine Meinung von www.bildungsbetrieb.de

Gute Nachricht für unsere Blogger

Wir bekommen eine einfachere Bedienung für die Texte. Momentan ist viel Probieren nötig, das ist ab nächster Woche anders.

Wir bekommen einen sogenannten WYSIWYG Editor. Im Folgenden die Beschreibung von Wikipedia:

WYSIWYG [ˈwɪziwɪg] ist das Akronym für das Prinzip „What You See Is What You Get“ („Was du siehst, ist [das,] was du bekommst.“).
ein WYSIWYG-Editor (mit Plenk im Text)

Bei echtem WYSIWYG wird ein Dokument während der Bearbeitung am Bildschirm genauso angezeigt, wie es bei der Ausgabe über ein anderes Gerät, z. B. einem Drucker, aussieht. Der Begriff wurde zuerst Anfang der 1980er im Zusammenhang mit Computer-Drucksatz-Systemen (Desktoppublishing) und Textverarbeitungsprogrammen verwendet. In den 1990ern wurde der Begriff WYSIWYG durch zahlreiche Programme aufgeweicht, bei denen das ausgegebene Dokument nur noch so ähnlich aussieht wie während der Bearbeitung. Insbesondere bei HTML-Editoren ist die Bezeichnung streng genommen nicht korrekt, da die Ausgabe einer HTML-Seite vom verwendeten Browser und dessen Voreinstellungen sowie eventuell den installierten Systemschriften abhängt und deshalb von Betrachter zu Betrachter stark variieren kann.

Vorschau Ausstellung Faldbakken

Kunsthalle Fridericianum, Kassel

28. 8. bis 14. 11. 2010

Matias Faldbakken – That Death of which one does not die

Stay with the negative. All the time.

Die Romane The Cocka Hola Company, Macht und Rebel und Unfun von Matias Faldbakken sind Gegenwartsstudien voll Pessimismus, Gewalt, Sex und Wiederwärtigem. Aber gerade deshalb eine lesenswerte Alternative zu „schöne heile Welt Büchern“. Die Welt, wie sie Faldbakken beschreibt, mit ihren Randfiguren der Gesellschaft existiert eben auch, auch wenn wir sie gerne übersehen. Im Zusammenwirken mit der Ausstellung des Fridericianums sicher eine kraftvolle Leseerfahrung.

Fridericianum

Klassiker im neuen Gewand (1)

Wer Bücher liebt, weiß um die Gefahren, denen die papierenen Kulturträger ausgesetzt sind: schmutzige Kinderhände, unbedacht abgestellte Kaffeetassen, Kleinnager als ungebetene Haustiere, undichte Wasserleitungen – und, schlimmste aller Möglichkeiten, Feuer!

Was aber, wenn die Feuerwehr nicht mehr zum Löschen kommt, sondern um die Bücher in Brand zu stecken? Mit diesem Horror-Szenario für Bibliophile startete 1953 der amerikanische Autor Ray Bradbury seine Weltkarriere.

 Bei Eichborn, dem „Verlag mit der Fliege“, erschien soeben die bisher beste Comic-Bearbeitung von Bradburys utopisch-phantastischem Klassiker FAHRENHEIT 451, natürlich unter dem modischen Label „Graphic Novel“ (man ist ja doch irgendwie „seriös“ geworden). Gezeichnet wurde das Buch von Tim Hamilton, einem in Deutschland bisher fast unbekannten amerikanischen Künstler. Hamilton bleibt (glücklicherweise) sehr nahe am Originaltext, seine häufig monochrom wirkenden Illustrationen passen sich der düsteren Textur gut an und „explodieren“ immer dann in wahren Farborgien, wenn die Flammen zu lodern beginnen. Die dadurch erzeugte Faszination des Grauens ergänzt Bradburys Intentionen ganz vorzüglich. Zudem ergeben sich so optische Eindrücke, die erstmals klare „Gegenbilder“ zu Francois Truffauts bekannter Verfilmung von 1966 setzen.

Dass auch der Verfasser mit dieser Neuinterpretation gut leben kann, belegt das von Ray Bradbury im Sommer 2009 geschriebene Vorwort. Ob es allerdings dazu kommen wird, dass seine Leser sich, wie von ihm angeregt, ein Lieblingsbuch aussuchen, das sie vor dem „Untergang“ bewahren wollen, um dann bei ihren Zusammenkünften darüber zu diskutieren?

 Mich zumindest regt die Lektüre von FAHRENHEIT 451 immer wieder aufs Neue dazu an, mir Gedanken zu machen, welches Buch (oder welche Bücher) mir so sehr am Herzen liegen, dass ich es (oder sie) auswendig lernen würde – oder in die berühmte Kiste für die einsame Insel packen.

 Herrmann Ibendorf

 

Für Datenhungrige:

Ray Bradbury (Text) & Tim Hamilton (Bilder)

FAHRENHEIT 451. Graphic Novel.

Aus dem Englischen von Fritz Güttinger

Frankfurt, Eichborn, 2010, 160 S.; Pappband mit Schutzumschlag

(Ray Bradbury’s Fahrenheit 451. The Authorized Adaptation / 2009)

ISBN 978-3-8218-6106-7

10 Tipps für die eigene Weiterbildung

Als Berater und Dozent in der Weiterbildungsbranche habe ich oft die Sorge, den Anschluss an aktuelles Wissen oder das Gefühl für Trends zu verlieren. Einen gehörigen Teil meines Arbeitsalltages fülle ich also mit Recherchen und Lesen. Die Welt ist zu einem Chaos an Informationen geworden (siehe „The Age of the Informavore“, Frank Schirrmacher auf www.edge.org), das von einem Einzelnen kaum zu überblicken ist. Wir müssen also lernen, klug zu entscheiden, wie wir unsere kostbare Lernzeit verwenden („Zeit ist Geld“ Zitat Dagobert Duck). Daher habe ich hier einige Tipps gesammelt, wie man sich gut und effizient auf dem Laufenden halten kann. Weil die Tipps für mich funktionieren, muss für Sie nicht das Gleiche gelten, vielleicht finden Sie aber den ein oder anderen Punkt nützlich.

Für das Bildungsbusiness ist in meinen Augen intellektuelle Breite sicher von größerem Nutzen als enges, detailliertes Fachwissen und so ist meine Recherche auch ausgerichtet.

1
Lesen Sie jeden Tag 15 Minuten Handelsblatt, Financial Times Deutschland, FAZ oder SZ. Es bringt nichts, die Zeitung von der ersten bis zur letzten Seite durchzulesen. Scannen Sie die Überschriften und lesen Sie die wichtigsten Artikel. Suchen Sie nach Informationen über Ihre Kunden. Vergessen Sie den Kulturteil nicht. Für den Small talk können die Sportergebnisse hilfreich sein. Schaffen Sie ein Ablagesystem für Ideen, Themen und Zitate. Schneiden Sie aus oder kopieren Sie! Beim Verfassen Ihrer Werbetexte und Artikel werden Sie glücklich sein, diese Unterlagen zu haben.

2
Wenn Sie ein regionaler Anbieter sind, sollten Sie die Tageszeitung abonnieren. Die Wirtschaftsnachrichten und die amtlichen Bekanntmachungen sind wichtige Informationsquellen. Mehr als 10 Minuten sollte man aber nicht investieren. Legen Sie eine Sammelmappe an und stecken Sie wichtige Ausschnitte / Informationen hinein.

3
Einmal am Tag sollten Sie eine Nachrichtensendung ansehen. Hier ist mittlerweile das Internet in der Nachrichtenqualität und der Bildqualität ausreichend. Daher verzichte ich zuhause bewusst auf einen Fernseher.

4
Ein Fachbuch oder Businessbuch pro Monat. Hier sollte Unterhaltung erst an zweiter Stelle stehen. Auch fachfremde Bücher, General Management Ratgeber, Biographien oder Geschichtsbücher sind hier sehr geeignet. (persönliche Empfehlungen: Tom Peters, Re-Imagine! / Steven Runciman, Geschichte der Kreuzzüge / Roberto Mangabeira Unger, The Self Awakened: Pragmatism Unbound )

5
Lesen Sie wenigstens ein weiteres Buch pro Monat. Hier steht die Unterhaltung im Vordergrund. Wichtig ist aber auch, dass das Denken aus den festen Bahnen herausgerissen wird und man ein flexiblerer Denker wird. Daher sehe ich Lektüre von Romanen, obwohl sie viel Spaß macht, als elementaren Bestandteil meiner Selbstbildung. (persönlicher Tipp: Jon K. Stefansson, Der Sommer hinter den Hügeln / Marcel Proust, In Swanns Welt, Charles Stross, Accelerando)

6
Schauen Sie sich die neuesten Kinofilme an. Außer guter Unterhaltung bekommen Sie einen guten Eindruck davon, wohin sich die Gesellschaft entwickelt. Hier sind Hollywoodfilme nach wie vor bestes Lehrmaterial.

7
Falls Sie über ein Wort stolpern, das Sie nicht kennen, notieren Sie es und schauen Sie es später nach. Ein großer Wortschatz ist ein nicht zu unterschätzender Reichtum und ein klares Zeichen von hoher Intelligenz. (Trotz Wikipedia empfehle ich ein gutes Lexikon zu hause zu haben. Oft findet man in alten Lexika Dinge, die heute fast verloren sind. Tipp: Meyers Lexikon dritte oder vierte Auflage ab 1874 – 1892, antiquarisch oft günstig zu haben. Wer doch lieber den Computer nutzt, kann es auch online einsehen unter www.retrobibliothek.de)

8
Nehmen Sie sich Zeit, aktuelle Themen mit Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern zu diskutieren. Planen Sie dafür tatsächliche Termine. Nehmen Sie nach dem Vorbild der Debatierclubs auch einmal die Gegenposition zu ihrer Überzeugung ein. Solche Debattierabende führen immer zu neuen Einsichten, oder helfen alte Ansichten schärfer zu formulieren.

9
Entwickeln Sie Ihren Bekannten- und Freundeskreis so, dass Sie sich immer bemühen müssen Schritt zu halten. Selbstzufriedenheit als beständiges Lebensgefühl lähmt Ihr Wachstum.

10
Schreiben Sie Artikel, Fachaufsätze und Positionspapiere. Das geschriebene Wort zwingt zu großer Genauigkeit und schult das analytische Denken. Zudem wird Ihr Know How oft durch die Recherche von Zitaten und Zahlen vertieft und strukturiert. Auch wenn Ihr Text nicht publiziert wird, werden Sie ihn irgendwann nutzen können, etwa in Präsentationen und Vorträgen.

Autor: Peter Kuhn,
www.bildungsbetrieb.de